Tipps, die Ihr Sounddesign auf ein neues Level heben | Artlist
Tipps, die Ihr Sounddesign auf ein neues Level heben Tipps, die Ihr Sounddesign auf ein neues Level heben Tipps, die Ihr Sounddesign auf ein neues Level heben Tipps, die Ihr Sounddesign auf ein neues Level heben Tipps, die Ihr Sounddesign auf ein neues Level heben

Inhaltsverzeichnis

Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass wir kürzlich eine neue SFX-Funktion auf Artlist eingeführt haben. Damit können Sie von nun an unbegrenzt Soundeffekte mit derselben universellen Lizenz herunterladen, die für alle Videoprojekte gilt, auch für kommerzielle.

Zu diesem besonderen Anlass haben wir uns gedacht, wir zeigen Ihnen ein paar professionelle Sounddesign-Tipps, die Ihre Videos auf das nächste Level heben werden.

Werfen wir einen Blick auf das Video, das wir erstellt haben, um für unser Soundeffektpaket zu werben, das wir am letzten Black Friday verschenkt haben, um zu sehen, wie Sounddesign Ihr Video beeinflussen kann.

Hier ist das Video nur mit Musik:

Und hier ist das gleiche Video nur mit Soundeffekten:

Bringen Sie verschiedene Soundebenen ins Spiel

Setzen Sie nicht nur einen Soundeffekt ein; versuchen Sie eine Kombination mehrere Sounds. Sie können ähnliche Sounds verwenden, achten Sie jedoch darauf, dass sie nicht identisch sind oder unterschiedliche Frequenzen haben. Kombinieren Sie einen niederfrequenten Impuls mit einem hochfrequenten, um maximale Tiefe zu erzielen. Mithilfe von Filtern können Sie entweder die tiefen oder die hohen Frequenzen eines Sounds, der Ihnen gefällt, ausblenden und beim zweiten Sound das Gegenteil tun. In der ersten Aufnahme des Videos, die mit dem Astronauten beginnt, haben wir zum Beispiel vier Tonebenen verwendet.

  1. Gespräche über Funk
  2. Ein Intro-Impuls als Einstieg in das Video
  3. Atemgeräusche verleihen dem Video eine weitere Dimension
  4. Ein zusätzlicher Impuls-Sound

Wenn man sie alle zusammenbringt, ist das Ergebnis fesselnd. 

Auch, wenn beide Videos „Solitäre“ sind, bewirkt doch die Kombination von Musik und Soundeffekten für Ihr Bildmaterial erst den zündenden Lebensfunken.

Kommen wir nun zu unseren Sounddesign-Tipps:

Verwenden Sie SFX für flüssige visuelle Übergänge

Verwendet man den Sound der nächsten Aufnahme bereits bevor sie sichtbar wird, gelingt der Übergang des Videos fließender und kraftvoller. Hier haben wir vor dem Schnitt das Autogeräusch eingefügt, nach dem Schnitt den Schlag des Boxers und für einen zusätzlichen Effekt noch ein weiteres Autogeräusch. Diese drei Sounds tragen dazu bei, einen eindrucksvollen und kraftvollen Übergang zu schaffen.

Verstärkung der Dramatik

Wir wussten, dass wir für den Übergang von der Nahaufnahme des Billardkugeltreffers zum SWAT-Team einen stärkeren Effekt als ein normales Billardkugelgeräusch benötigten. Wir haben drei verschiedene Kugelgeräusche verwendet, von denen zwei einen Riser-Effekt hatten. Für die Aufnahme des SWAT-Teams haben wir wie beim Astronauten Sounds verwendet, die nicht auf dem Bildschirm zu sehen sind, aber mit dem Bildmaterial in Verbindung stehen, wie z. B. der Funkverkehr der Polizei und das Laden der Waffen, was dem Video eine weitere Dimension verleiht.

Sie können mithilfe von Sounddesign die gleiche Intensität in Ihrem Video aufrechterhalten, indem Sie einen dramatischen Effekt hinzufügen, etwa so, wie wir es mit der Billardkugel getan haben.

Werden Sie kreativ

Kennen Sie den Klang explodierender Erdbeeren? Das herauszufinden ist die Aufgabe eines Sounddesigners. Wenn Sie mit einer visuellen Darstellung ohne offensichtlichen Sound konfrontiert sind, überlegen Sie sich, welche Texturen und Gefühle sie hervorruft, und kreieren einen dazu passenden Sound.

Hier brauchten wir einen Sound, der eine breiige Textur mit einem Nachhall verbindet. Also haben wir für die hörbare Darstellung der Textur der Erdbeeren zwei scheinbar zusammenhanglose Geräusche kombiniert: das Kauen eines Mannes und das Brechen eines Knochens. Indem wir auf beide Töne einen Tiefpassfilter gelegt haben, um die hochfrequenten Töne zu entfernen, wurde ein völlig anderer Sound erzeugt. Dann fügten wir noch einen Wuchtschlag und ein paar Geräusche hinzu, und fertig ist das Geräusch von süßen Erdbeeren, die in Zeitlupe zerplatzen.

Experimentieren Sie mit Tiefpass- und Hochpassfiltern oder setzen Sie den Equalizer ein (mehr dazu später), um neue Klänge aus Ihren vorhandenen Sounds zu gewinnen. Sie können Ihrer Kreativität wirklich freien Lauf lassen.

Ein weiteres Beispiel für den Einfluss eines Tiefpassfilters auf den Sound ist die Aufnahme des Mantarochens, der unter Wasser eine 360°-Wendung macht. Wir haben einen Tiefpassfilter auf einen bestehenden Wasserton gelegt und so ein Geräusch erhalten, das nach Unterwasser klingt.

Rückwärts laufen lassen

Sie können einen Aufprall in ein Riser umwandeln, indem Sie ihn rückwärts laufen lassen. Klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf den Sound in Ihrer Zeitleiste, gehen Sie zu „Speed & Duration“ (Geschwindigkeit und Dauer), aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Reverse Speed“ (Rückwärts), und schon haben Sie einen coolen Riser-Effekt. Sie können damit kreativ werden, indem Sie einen beliebigen Sound rückwärts laufen lassen und sehen (oder hören), was für einen Sound Sie erhalten.

Panning verwenden

Noch ein Tipp, der Sie von einem Amateur-Sounddesigner unterscheidet, ist der Einsatz von Panning, einer Technik, die in den meisten Filmen von allen großen Sounddesignern verwendet wird. Wenn Sie jemanden auf der rechten Seite des Bildschirms sprechen sehen, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Sie ihn auf der rechten Seite der Lautsprecher hören. Um die Möglichkeiten des Panning voll auszuschöpfen, müssen Sie Ihre Kopfhörer aufsetzen.

Wir haben eine Aufnahme von Vögeln, die den Rahmen von links nach rechts durchqueren. Um dieser Szene noch mehr Kraft zu verleihen, haben wir einen Schwenkeffekt vom linken Lautsprecher bis ganz nach rechts genutzt. Um die Panning-Funktion zu aktivieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das kleine FX-Feld auf der Tonebene, wählen Sie „Panner“ und dann „Balance“. Wenn Sie die Panning-Funktion nutzen, müssen Sie wissen, dass die obere Hälfte der Ebene den linken Lautsprecher und die untere Hälfte den rechten Lautsprecher darstellt. Erstellen Sie Keyframes und bewegen Sie einen Teil nach links und den anderen nach rechts.

Das Ergebnis:

Sie können den Panning-Effekt auf mehrere Ebenen anwenden, wie wir es bei der Autoaufnahme getan haben, bei der drei verschiedene Ebenen verwendet wurden. Da sich das Auto auf der rechten Seite befindet, haben wir die erste Ebene ganz rechts von den Lautsprechern genommen. Wir haben die zweite Ebene in der Mitte begonnen und sie nach rechts verschoben. Die dritte Ebene blieb zentriert. Wenn Sie diese drei Klänge kombinieren, erhalten Sie einen viel tieferen Klang, der rechts beginnt und sich zur Mitte hin ausgleicht.

Bestimmt können Sie sich ausmalen, wie effektiv das Spiel mit dem Panning sein kann und Ihr Sounddesign damit auf das nächste Level gelangt, wenn verschiedene Dinge Ihr Bild von links nach rechts und von rechts nach links durchqueren. Einige Sounds verfügen bereits über Panning, achten Sie also darauf.

Verwenden Sie den Equalizer

Diesen Punkt hatten wir schon zuvor im Kontext mit Tiefpass- und Hochpassfiltern angesprochen. Der Equalizer bietet Ihnen jedoch mehr Flexibilität, da Sie mit dem gesamten Frequenzbereich eines Tons experimentieren können. Beispielsweise die Aufnahme des Whiskeys, der in das Glas fließt: manipulieren wir doch einmal das typische Geräusch, wenn man Flüssigkeit einschenkt.

Um den Equalizer zu öffnen, schreiben Sie EQ in das Effektfeld. Ziehen Sie den parametrischen Equalizer auf den Audioclip in der Timeline und legen Sie ihn ab. Rufen Sie das Effektbedienfeld auf, klicken Sie auf die kleine Schaltfläche „Edit“ (Bearbeiten) auf dem Equalizer, und schon können Sie mit dem EQ spielen.

Die hohen Frequenzen liegen auf der rechten Seite, die niedrigen Frequenzen auf der linken, und in der Mitte – na sowas? – die mittleren Frequenzen.

Nimmt man beispielsweise die mittleren Frequenzen heraus, erhält man einen hohleren Klang. Sie können mit dem Equalizer spielen, um Ihre Originaltöne interessanter zu gestalten.

Ich hoffe, Sie fanden diese Sounddesign-Tipps nützlich. Stöbern Sie in unserem neuen SFX-Katalog auf Artlist. Laden Sie Soundeffekte herunter und nutzen Sie die Techniken, die wir Ihnen gezeigt haben, um Ihr Sounddesign damit auf das nächste Level zu bringen. Seien Sie kreativ!

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